Recherche-Projekt: Die italienische Mafia in Deutschland

Die italienische Mafia landet in Deutschland. Genauer gesagt: Ein ehemaliger Killer der italienischen Mafia wird mit dem Flugzeug aus Rom eingeflogen. Er hat viele Menschen auf dem Gewissen. Er hat getötet im Auftrag der Cosa Nostra. Jetzt packt er aus. Und er berichtet in die story über die Methoden, mit denen die Mafia Deutschland erobert. Er spricht über das Morden. Und eines ist klar: Die Mafia vergisst nie.

Längst ist Deutschland unverzichtbar für die kriminellen Banden geworden. Und längst schon geht es nicht mehr nur um Drogen-, Menschen-, Waffenhandel oder Schutzgelderpressung. Die Mafia von heute ist subtiler, unsichtbarer geworden – und damit gefährlicher denn je. Sie unterwandert ganze Bereiche der Gesellschaft, zum Beispiel die Bauwirtschaft. „Es gibt hierzulande keine einzige Großbaustelle, an der die Mafia nicht verdient,“ sagt ein deutscher Kriminalbeamter.
Über Strohmannfirmen werde Geld gewaschen, werden Schwarzarbeiterkolonnen organisiert, Steuer- und Sozialabgaben in gigantischer Höhe hinterzogen. In Köln und Umgebung gelang es Polizei und Staatsanwaltschaft jüngst ein Mafia-Netzwerk auszuheben – jetzt stehen vier Angeklagte vor Gericht, werden beschuldigt mit ihrer Bande über 20 Millionen Euro an Steuern und Sozialabgaben hinterzogen zu haben.
Die Autoren begeben sich auf Spurensuche, recherchieren gemeinsam mit Kollegen von Westdeutscher Allgemeiner Zeitung und Spiegel. Neben dem Film und den Zeitungsartikeln bieten ARD/WDR, WAZ und Spiegel ein spezielles Dokumentationsangebot im Internet an.

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