ZDF-Recherche: Dubiose Geschäfte auf dem Wohnungsmarkt

Für Frontal21 habe ich zu den Geschäften auf dem deutschen Wohnungsmarkt recherchiert. Insbesondere für geflüchtete Menschen ist es nicht leicht, in Deutschland eine Wohnung zu finden. Zudem können sie in ihrer Not Opfer von kriminellen Geschäften werden.

In Berlin etwa fiel offenbar eine Gruppe von Flüchtlingen auf einen Mann herein, der sich als Makler ausgab. Er zeigte ihnen Wohnungen, forderte vorab eine Art Kaution in bar. Wochenlang soll er sie hingehalten haben, aber die versprochenen Wohnungen erhielten die Flüchtlinge nicht.

LKA Berlin ermittelt

Das LKA Berlin ermittelt nun wegen Wohnungsvermittlungsbetruges. Laut Oliver Klau, Dezernatsleiter für Betrug, gehen jeden Monat allein in der Hauptstadt Anzeigen im zweistelligen Bereich ein. Doch das sind nur die offiziellen Zahlen. „Ich gehe fest davon aus, dass wir hier eine relativ hohe Dunkelziffer haben“, so Klau, da die Anzeigebereitschaft bei den Geflüchteten häufig relativ niedrig sei.

Angespannter Wohnungsmarkt

Doch diese betrügerischen Geschäfte gibt es nicht nur in Städten wie Berlin, sondern auch auf dem Land. Das erlebt auch der Flüchtlingskoordinator Joel Zombou im Kreis Unna. Manchmal würden Flüchtlinge in der Hoffnung auf eine Wohnung zahlen und bekämen dann aber ungültige Mietverträge, berichtet Zombou.

Hier geht’s zum Beitrag bei Frontal21 über dubiose Wohnungsmakler, die die Not der Flüchtlinge ausnutzen.

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