Meine Top 11 Apps zum informieren und organisieren

Journalistisch arbeiten sieht für mich im Jahr 2020 vor allem digital, datenorientiert und mobil aus. Hier habe ich meine Top 11 Apps und Tools aufgeschrieben, die ich für meine journalistische Arbeit nützlich finde. Die Auswahl ist gigantisch und daher ein paar Tipps zum effizienten Arbeiten und strukturieren von Abläufen.

Meine Top 11 Apps

Information und Inspiration

Jeden Tag werden wir mit einer Flut an Informationen konfrontiert. Also, wie gehen wir damit um und können das für uns wichtige herausfiltern? Hier meine Top 11 Apps mit denen es gelingt, diese Datenflut zu bewältigen.

1. DLF Audiothek

Die DLF Audiothek vom Deutschlandradio bietet einen guten Überblick, über das was auf den verschiedenen Wellen aktuell ausgestrahlt wurde. Darüber hinaus kann man sich sein eigenes Radio zusammenstellen. Das bedeutet, man kann seine Präferenzen für Themen angeben und dann wird alles was dazu in die App geladen wurde abgespielt. Außerdem kann man nach bestimmten Sendungen suchen oder sich einzelne Radio-Beiträge runterladen und archivieren. Und man kann natürlich auch direkt in das Live Programm der drei Sender schalten und Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova streamen.

2. Feedly

Feedly ist ein Cloud-Dienst, mit dem es sehr angenehm ist RSS- und Newsfeeds zu lesen und übersichtlich nach Kategorien zu sortieren. Zum einen gibt es schon ein vorgefertigtes Angebot an populären Feeds und zum anderen kann man weitere Feeds aus OPML-Dateien importieren. Angenehm finde ich die Möglichkeiten der Ansicht. Denn die Abos können als Liste, Magazin-, Kachel- oder Volltextansicht dargezeigt werden. Bereits gelesene Artikel können automatisch ausgeblendet werden und es gibt noch einige weitere Filterfunktionen. Die Standard-Version ist kostenlos nutzbar, allerdings muss man ein Gmail-Konto besitzen, um Feedly nutzen zu können.

3. Listen auf Twitter

Twitter ist im Grunde die ungefilterte Informationsschleuder schlechthin. Aber die Tweets lassen sich anhand von Listen gut und übersichtlich sortieren. Accounts die zu bestimmten Themen publizieren, können in Listen zusammengeführt werden, die man auf privat oder öffentlich stellen kann. Sehr praktisch, um sich schnell einen Überblick zu verschaffen, was gerade in speziellen Fachgebieten oder Personenkreisen diskutiert wird.

4. Tweetdeck

Tweetdeck ist ein übersichtliches Tool, um mehrere Accounts zu verwalten oder bei Breaking News den Überblick zu behalten. In meinen Seminaren als Medientrainerin, zeige ich auch, wie sich Tweetdeck für Recherchen einsetzen lässt. Die Listen, die man in seinen Twitter-Account anlegt, können bei Tweetdeck parallel auf den Bildschirm gelegt werden. Daneben können beispielsweise Trends, alle einkommenden Nachrichten oder Erwähnungen betrachtet werden.

5. Pocket

Mit Pocket kann man sich interessante Artikel, Videos und mehr aus dem Netz runterladen, um es dann später auch offline zu lesen. Für unterwegs und für Reisen ist das sehr wertvoll, denn nicht immer hat man gutes mobiles Internet. Das praktische ist, dass sich Pocket synchronisiert und die gespeicherten Inhalte auf allen Geräten angezeigt wird. 

6. Jodel

Die App Jodel hat sich auf hyperlokale Communities spezialisiert. Hierbei können anonymisierte Beiträge, eben Jodel, abgesetzt werden, die Nutzer in einem Umkreis von zehn Kilometern angezeigt bekommen. Die Nutzer können auf den Jodel dann reagieren, abstimmen und kommentieren. Jodel ist mitunter sehr unterhaltsam, Veranstaltungen, Stimmungen und Erlebnisse werden hier geteilt und zur Diskussion gestellt.

Apps zum Arbeiten von unterwegs

Es gibt viele Dienste, die einem das Arbeiten von unterwegs erleichtern können. Gerade wenn größere Dokumente oder ganze Ordner kollaborativ genutzt werden, sind Cloud-basierte Dienste wahnsinnig praktisch. Allerdings sind die vermeintlich kostenlosen Dienste immer mit Bedacht für die Arbeit einzusetzen. Das gilt besonders bei vertraulichen Dokumenten.

7. Dropbox

Mit Dropbox lassen sich schnell und unkompliziert Dateien hochladen, runterladen und teilen. Mit dem Filehosting-Dienst lassen sich Dateien übersichtlich in Ordnern strukturieren und anordnen. Auf die Dateien kann über den Browser oder eine App zugegriffen werden.

8. Google Docs und Drive

Im Team online und in Echtzeit an Text-Dokumenten arbeiten funktioniert mit Google Docs super gut. Gerade wenn es um das redigieren und überarbeiten von Texten geht, ermöglicht es Google Docs durch eine Vorschlagsfunktion schnell Änderungen nachvollziehen zu können und mit Kommentaren zu versehen. Auch habe ich Docs schon mehrfach für kollaborative Brainstormings und Ideen-Sammlungen genutzt. Notwendig ist dafür ein Google Konto.

9. ScanBot

Um schnell und mobil PDFs kreieren zu können, nutze ich mitunter die ScnaBot App. Damit können mehrere Fotos zu einem PDF-Dokument zusammengeführt und per Mail verschickt werden. In der App ist es möglich den Ausschnitt von den Fotos so anzupassen wie man es möchte.

10. Evernote

Audios aufzeichnen, Zeichnen, Schreiben, Fotos hinzufügen und Notizen durchsuchbar machen und teilen. Evernote ist wie ein digitales Notizbuch. Es gibt die Möglichkeiten mehrere Notizbücher anzulegen und Notizen können anhand von Tags übergreifend kategorisiert werden. Leider sind nicht alle Notizen in der iOS Version auch offline verfügbar.

11. Trello

Mit dieser Trello lassen sich in Teams Aufgaben strukturieren und erledigen. Es ist sehr übersichtlich, um mit mehreren Teilnehmern Projekte anzugehen. Jeder kann in sogenannten Boards sehen, wer gerade woran arbeitet und in welchem Stadium die Person sich gerade mit der Erledigung der Aufgabe befindet. Auch kann man sich Deadlines setzen und wird automatisch an die Erledigung der Aufgabe erinnert.

Mehr nützliche Apps für Journalisten

Das hier sind meine Top 11 Apps, mit denen gerade Journalisten die Informationsflut steuern und ihre Aufgaben besser organisieren können. Ich habe mich auch mit Apps für Journalisten beschäftigt. Hier gibt es Tipps für Messenger- und Livestreaming-Apps.

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