Mein erstes Mal: ZDF Sendungen zur Europawahl für Erstwähler

Dieses Jahr habe ich für die Produktionsfirma Labo-M in Berlin mit am neuen Format vom Zweiten Deutschen Fernsehen „Mein erstes Mal“ gearbeitet. Junge Erstwähler haben dabei ihre Fragen direkt und ungefiltert den deutschen Kandidaten zur Europawahl stellen können. Mit dabei waren neben anderen Katharina Barley (SPD) und Jörg Meuthen (AfD). Im Moderatoren-Team waren auch Aminata Belli und Mirko Drotschmann (Mr. Wissen2Go).

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Medientrainerin bei den Volontären des Hessischen Rundfunks

Wie funktioniert Online-Recherche im Jahr 2019? Wie kann ich Facebook, Twitter und Google einsetzen, um meine Recherchen effizienter zu gestalten? Diese und viele weitere Fragen habe ich mit den Volontären des Hessischen Rundfunks in einem dreitägigen Recherche-Seminar geklärt. In praktischen Übungen haben wir das Wissen dann trainiert. Zum zweiten Mal hat mich der Hessische Rundfunk eingeladen, die Volontäre für Online Recherchen fit zu machen.

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Als Medientrainerin für syrische Frauen im Libanon

„Welchen Quellen kann ich noch trauen?“ Das wollten die syrischen Frauen von mir im Libanon wissen. Ich war eingeladen, in der Beqaa-Ebene für die geflüchteten Frauen ein Online-Recherche Seminar zu halten. Ich war dort vor Ort bei der Organisation „Women Now“.

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Radio: Musik machen mit Punkten und Strichen

Jeder kann sein eigener Musikproduzent sein – das Equipment für Musik wird immer günstiger und wir können nebenbei in der Bahn mit dem Smartphone an Musik basteln. Für Deutschlandfunk Nova habe ich mich durch die Musik-Apps geklickt. Zu einer ganzen Reihe von Apps gibt es Tutorials, sodass User nicht nur die App verstehen, sondern auch, wie ein Song aufgebaut ist. Erst ein Beat mit Rhythmus, dann noch mehr Instrumente, die Klang dazugeben. Am besten gefallen hat mir eine App, bei der man Musik malt. Wie das geht?

Hier kannst du den Beitrag bei Deutschlandfunk Nova hören.

Bundeswehr: Ein Pfarrer erzählt, wann Soldaten weinen

Peter Schmidt ist wie ein Schwamm, der das Negative aus den Soldaten aufsaugt. Der evangelische Militärpfarrer hört zu, wenn die Männer und Frauen vom Krieg erzählen, von Bomben und toten Kameraden. Jeden Mittwoch beim Gottesdienst gibt Schmidt in einer kleinen Kapelle der Berliner Julius-Leber-Kaserne Gottesdienste vor den Soldaten über Schuld und Vergebung, auch jene Schuld, die die Soldaten selbst bei Einsätzen auf sich laden. Und auch wenn die Soldaten körperlich unversehrt zurück nach Deutschland kommen, bleiben oft psychische Narben aus dem Einsatz zurück. Posttraumatische Belastungsstörungen heißen die, PTBS. Laut der Bundeswehr sind deswegen 524 Soldaten und 33 Soldatinnen im Jahr 2016 behandelt worden.

Hier geht es zum Artikel bei VICE.

Mafia Morde Duisburg: 10 Jahre danach

Ich habe immer wieder über die italienische Mafia berichtet. Hier liest du, weshalb ich einen ehemaligen Killer der italienischen Mafia getroffen habe. Und hier habe ich für VICE auf die Mafia-Morde in Duisburg geschaut:„Mafia Morde Duisburg: 10 Jahre danach“ weiterlesen

ZDF-Recherche: Dubiose Geschäfte auf dem Wohnungsmarkt

Für Frontal21 habe ich zu den Geschäften auf dem deutschen Wohnungsmarkt recherchiert. Insbesondere für geflüchtete Menschen ist es nicht leicht, in Deutschland eine Wohnung zu finden. Zudem können sie in ihrer Not Opfer von kriminellen Geschäften werden.

In Berlin etwa fiel offenbar eine Gruppe von Flüchtlingen auf einen Mann herein, der sich als Makler ausgab. Er zeigte ihnen Wohnungen, forderte vorab eine Art Kaution in bar. Wochenlang soll er sie hingehalten haben, aber die versprochenen Wohnungen erhielten die Flüchtlinge nicht.

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YouTube-Reportage: Männliche Flüchtlinge prostituieren sich

Für das Y-Kollektiv habe ich eine YouTube-Reportage über das Leben von „Massoud“ und „Hamid“ gedreht. Die beiden Flüchtlinge erzählen von ihrem Doppelleben als männliche Prostituierte. Beide sprechen nur anonym mit mir, ich nenne sie hier deswegen nicht bei ihren richtigen Namen.

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Interview mit dem Journalisten Can Dündar: „Wir sind frei“

Für heute plus habe ich den türkischen Jornalisten Can Dündar getroffen. Der Ex-Chefredakteur der Zeitung „Cumhuriyet“ ist in der Türkei zu fünf Jahren und zehn Monaten Haft wegen Geheimnisverrats verurteilt worden. Jetzt hat er in Deutschland die Exilredaktion „Özgürüz“ gegründet. Der Name bedeutet auf deutsch „Wir sind frei“. Von Deutschland aus will er weiterhin kritisch über die türkische Regierung berichten.

Auslieferung von Can Dündar gefordert

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan fordert die Auslieferung von Dündar. Der Journalist lebt in Berlin und steht unter Personenschutz.  Auch die Redaktion des Journalisten steht unter Objektschutz.

Web-Story für das ZDF: Angriffe auf Politiker

In den letzten Jahren gab es mehr Angriffe auf Politiker, verbal aber auch physisch. Ein Beispiel ist der brutale Angriff auf Henriette Reker. Vor einem Jahr stach Frank S. die Kölner Oberbürgermeisterkandidatin Reker nieder. Im Prozess behauptete er, ein „wertkonservativer Rebell“ zu sein, kein Nazi. Für Frontal21 (ZDF) habe ich gemeinsam mit dem Recherchebüro CORRECTIV eine Kopie der Festplatte von Frank S. ausgewertet. Wir konnten zeigen, wie es im Inneren von Frank S. aussah, welche Musik er hörte, mit wem er in Kontakt stand, auf welchen Seiten er seine Informationen bezog.

Zur Web-Story beim ZDF

Zum Beitrag in der Frontal21 Sendung

Radio-Feature über das Darknet: fern ab von gut und böse

Der Amokschütze David S. der im Sommer 2016 in München neun Menschen erschoss, kaufte die Tatwaffe im Darknet. Waffen- und Drogengeschäfte, das Darknet taucht in Schlagzeilen immer wieder in Verbindung mit kriminellen Geschäften auch. Dabei ist es zunächst eine Technologie, die mit illegalen Aktivitäten gar nichts zu tun hat.

Darknet und Cybercrime

Für mein Radio-Feature habe ich mich mit Linus Neumann vom Chaos Computer Club getroffen. Er sieht das Darknet vor allem als Schutzraum für politisch Verfolgte. Dirk Kunze vom Landeskriminalamt in NRW zeigt die Grenzen auf, an die Ermittler bei der Aufdeckung von Straftaten im Bereich Cyberkriminalität regelmäßig stoßen.

Eine Produktion für das Wissenschaftsmagazin Leonardo im WDR-Hörfunk. Jetzt heißt Leonardo übrigens Quarks.

Hier gibt es einen gekürzten Zusammenschnitt:

YouTube-Reportage für funk: Nach den Rechten schauen

Hier sehr ihr meine YouTube-Reportage, die ich für das Y-Kollektiv gedreht habe. Ich war  Ende Juli auf der türkischen Kundgebung in Köln. Eine direkte Gegendemonstration hatte Pro NRW angemeldet. 2.700 Polizisten waren im Einsatz – Clash in Köln? Ich war dort und wollte Ester Seitz treffen, die Anmelderin der Gegendemo. Doch der Tag entwickelte sich anders.