Clubsterben in Berlin: Ein qualvoller Tod

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Immer mehr Clubs verschwinden

Dienstagnacht in Berlin. In der Hauptstadt spielt der Wochentag keine Rolle. Wer feiern will, wird seinen Platz finden. Aber vielleicht nicht mehr den Club, in den man seit Jahren zum feiern gegangen ist. Immer mehr Clubs in Berlin müssen schließen oder sind bedroht. Dabei ist die Clubszene genau das, was viele Menschen an Berlin anzieht. Für den WDR-Radiosender Cosmo bin ich clubben gewesen.

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Was macht eine Journalistin?

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Kurzüberblick der Tätigkeit

Relevante Fakten liefern

Artikel, Radiobeiträge oder Videos. Darin fließt die Arbeit von Journalisten: wir recherchieren, analysieren, dokumentieren und ordnen die Informationen für die Öffentlichkeit ein. Wie berichten über politisch, wirtschaftlich oder kulturell bedeutsame Themen und ordnen Ereignisse in den Kontext ein. Wir liefern dem Publikum die Fakten und Hintergrundinformationen, so dass sich jeder eine eigene Meinung bilden kann.

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Mein erstes Mal: ZDF Sendungen zur Europawahl für Erstwähler

Aminata Belli und Andreas Stamm mit Erstwählern von "Mein erstes Mal".

Dieses Jahr habe ich für die Produktionsfirma Labo-M in Berlin mit am neuen Format vom Zweiten Deutschen Fernsehen „Mein erstes Mal“ gearbeitet. Junge Erstwähler haben dabei ihre Fragen direkt und ungefiltert den deutschen Kandidaten zur Europawahl stellen können. Mit dabei waren neben anderen Katharina Barley (SPD) und Jörg Meuthen (AfD). Im Moderatoren-Team waren auch Aminata Belli und Mirko Drotschmann (Mr. Wissen2Go).

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Medientrainerin bei den Volontären des Hessischen Rundfunks

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Wie funktioniert Online-Recherche im Jahr 2019? Wie kann ich Facebook, Twitter und Google einsetzen, um meine Recherchen effizienter zu gestalten? Diese und viele weitere Fragen habe ich mit den Volontären des Hessischen Rundfunks in einem dreitägigen Recherche-Seminar geklärt. In praktischen Übungen haben wir das Wissen dann trainiert. Zum zweiten Mal hat mich der Hessische Rundfunk eingeladen, die Volontäre für Online Recherchen fit zu machen.

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Bundeswehr: Ein Pfarrer erzählt, wann Soldaten weinen

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Peter Schmidt ist wie ein Schwamm, der das Negative aus den Soldaten aufsaugt. Der evangelische Militärpfarrer hört zu, wenn die Männer und Frauen vom Krieg erzählen, von Bomben und toten Kameraden. Jeden Mittwoch beim Gottesdienst gibt Schmidt in einer kleinen Kapelle der Berliner Julius-Leber-Kaserne Gottesdienste vor den Soldaten über Schuld und Vergebung, auch jene Schuld, die die Soldaten selbst bei Einsätzen auf sich laden. Und auch wenn die Soldaten körperlich unversehrt zurück nach Deutschland kommen, bleiben oft psychische Narben aus dem Einsatz zurück. Posttraumatische Belastungsstörungen heißen die, PTBS. Laut der Bundeswehr sind deswegen 524 Soldaten und 33 Soldatinnen im Jahr 2016 behandelt worden.

Hier geht es zum Artikel bei VICE.

Radio-Bericht für WDR: Der Preis für Tantal

Symbolbild Smartphone Preis von Tantal_fuer Anna Neifer

Tantal. Ein seltenes Metall, das unsere Smartphones zum Laufen bringt. Sein Erz wird in der Republik Kongo abgebaut und mit dem Erlös der dortige Bürgerkrieg finanziert. 2013 sorgten Proteste gegen Hersteller für öffentlichen Druck:

„Wir sind heute hier und protestieren vor dem Apple-Laden weil es eine Verbindung gibt zwischen dem Erfolg von Apple und dem Genozid im Kongo.“

Das sagt ein Aktivist in London.

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Bericht für das ZDF über PCB im Bergbau

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Wir sehen es nicht, wir riechen es nicht, doch es ist da. PCB – polychlorierte Biphenyle. Es ist hochgiftig und zählt zu den zwölf als „dreckiges Dutzend“ bekannten organischen Chlorverbindungen, welche durch die Stockholmer Konvention vom 22. Mai 2001 weltweit verboten wurden. Dennoch gelangt es in unsere Umwelt, vor allem in unsere Flüsse. Mitverantwortlich ist dafür der Steinkohlebergbau, die damalige Ruhrkohle Aktiengesellschaft. Denn die Maschinen unter Tage liefen bis in die 80er Jahre hinein mit Hydraulikölen in denen PCB enthalten war. Bei der schweren Arbeit in den Stollen kam es zu Platzern in Schläuchen, die Öle liefen mal daneben und verteilten sich so unter Tage – und damit auch das PCB. Mehr als 10.000 Tonnen PCB wurden unter Tage in NRW eingesetzt und vermutlich wurde ein Großteil davon nicht über Tage entsorgt.

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