Bericht für das ZDF über PCB im Bergbau

Symbolbild Kohle_fuer Anna Neifer

Wir sehen es nicht, wir riechen es nicht, doch es ist da. PCB – polychlorierte Biphenyle. Es ist hochgiftig und zählt zu den zwölf als „dreckiges Dutzend“ bekannten organischen Chlorverbindungen, welche durch die Stockholmer Konvention vom 22. Mai 2001 weltweit verboten wurden. Dennoch gelangt es in unsere Umwelt, vor allem in unsere Flüsse. Mitverantwortlich ist dafür der Steinkohlebergbau, die damalige Ruhrkohle Aktiengesellschaft. Denn die Maschinen unter Tage liefen bis in die 80er Jahre hinein mit Hydraulikölen in denen PCB enthalten war. Bei der schweren Arbeit in den Stollen kam es zu Platzern in Schläuchen, die Öle liefen mal daneben und verteilten sich so unter Tage – und damit auch das PCB. Mehr als 10.000 Tonnen PCB wurden unter Tage in NRW eingesetzt und vermutlich wurde ein Großteil davon nicht über Tage entsorgt.

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