Mein erstes Mal: ZDF Sendungen zur Europawahl für Erstwähler

Aminata Belli und Andreas Stamm mit Erstwählern von "Mein erstes Mal".

Dieses Jahr habe ich für die Produktionsfirma Labo-M in Berlin mit am neuen Format vom Zweiten Deutschen Fernsehen „Mein erstes Mal“ gearbeitet. Junge Erstwähler haben dabei ihre Fragen direkt und ungefiltert den deutschen Kandidaten zur Europawahl stellen können. Mit dabei waren neben anderen Katharina Barley (SPD) und Jörg Meuthen (AfD). Im Moderatoren-Team waren auch Aminata Belli und Mirko Drotschmann (Mr. Wissen2Go).

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Interview mit dem Journalisten Can Dündar: „Wir sind frei“

Für heute plus habe ich den türkischen Jornalisten Can Dündar getroffen. Der Ex-Chefredakteur der Zeitung „Cumhuriyet“ ist in der Türkei zu fünf Jahren und zehn Monaten Haft wegen Geheimnisverrats verurteilt worden. Jetzt hat er in Deutschland die Exilredaktion „Özgürüz“ gegründet. Der Name bedeutet auf deutsch „Wir sind frei“. Von Deutschland aus will er weiterhin kritisch über die türkische Regierung berichten.

Auslieferung von Can Dündar gefordert

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan fordert die Auslieferung von Dündar. Der Journalist lebt in Berlin und steht unter Personenschutz.  Auch die Redaktion des Journalisten steht unter Objektschutz.

Web-Story für das ZDF: Angriffe auf Politiker

In den letzten Jahren gab es mehr Angriffe auf Politiker, verbal aber auch physisch. Ein Beispiel ist der brutale Angriff auf Henriette Reker. Vor einem Jahr stach Frank S. die Kölner Oberbürgermeisterkandidatin Reker nieder. Im Prozess behauptete er, ein „wertkonservativer Rebell“ zu sein, kein Nazi. Für Frontal21 (ZDF) habe ich gemeinsam mit dem Recherchebüro CORRECTIV eine Kopie der Festplatte von Frank S. ausgewertet. Wir konnten zeigen, wie es im Inneren von Frank S. aussah, welche Musik er hörte, mit wem er in Kontakt stand, auf welchen Seiten er seine Informationen bezog.

Zur Web-Story beim ZDF

Zum Beitrag in der Frontal21 Sendung

Bericht für das ZDF über PCB im Bergbau

Symbolbild Kohle_fuer Anna Neifer

Wir sehen es nicht, wir riechen es nicht, doch es ist da. PCB – polychlorierte Biphenyle. Es ist hochgiftig und zählt zu den zwölf als „dreckiges Dutzend“ bekannten organischen Chlorverbindungen, welche durch die Stockholmer Konvention vom 22. Mai 2001 weltweit verboten wurden. Dennoch gelangt es in unsere Umwelt, vor allem in unsere Flüsse. Mitverantwortlich ist dafür der Steinkohlebergbau, die damalige Ruhrkohle Aktiengesellschaft. Denn die Maschinen unter Tage liefen bis in die 80er Jahre hinein mit Hydraulikölen in denen PCB enthalten war. Bei der schweren Arbeit in den Stollen kam es zu Platzern in Schläuchen, die Öle liefen mal daneben und verteilten sich so unter Tage – und damit auch das PCB. Mehr als 10.000 Tonnen PCB wurden unter Tage in NRW eingesetzt und vermutlich wurde ein Großteil davon nicht über Tage entsorgt.

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