Bundeswehr: Ein Pfarrer erzählt, wann Soldaten weinen

Peter Schmidt ist wie ein Schwamm, der das Negative aus den Soldaten aufsaugt. Der evangelische Militärpfarrer hört zu, wenn die Männer und Frauen vom Krieg erzählen, von Bomben und toten Kameraden. Jeden Mittwoch beim Gottesdienst gibt Schmidt in einer kleinen Kapelle der Berliner Julius-Leber-Kaserne Gottesdienste vor den Soldaten über Schuld und Vergebung, auch jene Schuld, die die Soldaten selbst bei Einsätzen auf sich laden. Und auch wenn die Soldaten körperlich unversehrt zurück nach Deutschland kommen, bleiben oft psychische Narben aus dem Einsatz zurück. Posttraumatische Belastungsstörungen heißen die, PTBS. Laut der Bundeswehr sind deswegen 524 Soldaten und 33 Soldatinnen im Jahr 2016 behandelt worden.

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